Parodontitis-Behandlung in Unna
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Parodontitis Behandlung – Symptome, Ursachen und Zahnerhalt
Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, die durch Bakterien verursacht wird. Sie beginnt häufig schleichend und macht sich anfangs durch Symptome wie Zahnfleischbluten, Rötung oder Mundgeruch bemerkbar. Unbehandelt kann sie zum Rückgang des Zahnfleisches, Knochenabbau und schließlich zum Verlust von Zähnen führen.
Parodontitis Therapie – Zahnreinigung, OxySafe und moderne Behandlung
Die Behandlung zielt darauf ab, die Entzündung zu stoppen und die Bakterien zu reduzieren. In der Regel erfolgt zunächst eine gründliche Reinigung der Zähne und Zahnfleischtaschen (Parodontalbehandlung), bei der harte und weiche Beläge auch unter dem Zahnfleisch entfernt werden. In manchen Fällen kann eine unterstützende medikamentöse Therapie notwendig sein.
Zusätzlich kann die Anwendung von OxySafe die Behandlung sinnvoll unterstützen. Dabei handelt es sich um ein Gel, das aktiven Sauerstoff freisetzt und so gezielt Bakterien reduziert sowie die Heilung des Zahnfleisches fördern kann. Es wird direkt in die gereinigten Zahnfleischtaschen eingebracht und kann dazu beitragen, die Entzündung schneller zu beruhigen.
Als weiterführende Therapiemöglichkeit bei tiefen Taschen steht uns Pocket-X-Gel zur Verfügung. Dieses wird in einer separaten Sitzung in die Taschen appliziert, härtet dort aus und sorgt so für eine monatelange Keimfreiheit. Somit ist auch die Möglichkeit einer knöchernen Regeneration und damit einer deutlichen Reduzierung der Taschentiefen gegeben.
Nachsorge bei Parodontitis – Prophylaxe, PZR und langfristige Zahngesundheit
Nachsorge und Pflege sind entscheidend: Täglich Zähne putzen, Interdentalbürsten verwenden und ggf. eine Mundspülung nutzen. Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt sollten in Verbindung mit einer professionellen Zahnreinigung häufiger stattfinden. Direkt nach dem Eingriff gilt es, Belastung zu vermeiden und idealerweise das Rauchen zu reduzieren oder zu beenden, da ein Rauchstopp die Heilung unterstützt.
Was die Kosten betrifft, variieren diese stark je nach Anzahl der Implantate, Art der Krone/Brücke/Prothese und regionalen Preisen. Viele Krankenkassen übernehmen nur Teilbeträge. Private Versicherungen verlangen oftmals vorab einen Kostenvoranschlag, für den eventuell schon diagnostische Kosten anfallen.
Nicht jeder Patient ist als Implantatträger geeignet. Faktoren wie Rauchgewohnheiten, Knochenqualität, Allgemeinzustand und medizinische Vorgeschichte spielen eine Rolle. Wir können im Rahmen einer Untersuchung klären, ob eine Implantatbehandlung sinnvoll ist oder ob alternative Optionen besser geeignet sind.
Wenn Sie mehr über Ihre individuelle Situation erfahren möchten, vereinbaren Sie gern einen Beratungstermin. Bringen Sie dazu Vorbefunde, Röntgenbilder und eine Liste Ihrer Medikamente mit.
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